Kindheit

Mein lebhaftes Leben begann im Jahr 1955 in Linz. Als Tochter der engagierten Friseurmeisterin Hilde Kay wuchs ich vor allem unter der liebevollen Obhut zweier Tanten auf: Im ersten Lebensjahr lebte ich bei der warmherzigen Tante Anna und ihrer kleinen Familie. Später, in der Wohnung meines Großvaters und meiner Mutter, kümmerte sich Tante Julia mütterlich um mich.
Zweimal verbrachte ich längere Zeit in einem Kindererholungsheim in Micheldorf: einmal als Zweijährige nach einem schweren Keuchhusten und ein weiteres Mal als Vierjährige.
Im frühen Herbst 1960 verschwand mein geliebter Vater für immer auf einem Gletscher des Großglockner-Gebirges.
Die ersten acht Schuljahre verbrachte ich in der Harbachschule in Linz. In der Schule fühlte ich mich wohl, und wo ich mich wohlfühlte, verhielt ich mich so ruhig, dass mich Mitschüler darauf ansprachen. In der Jungschargruppe machte ich indes ausgelassen bei Späßen und Spielen mit.
Als Zehn- bis Vierzehnjährige war ich Stammgast in der Bibliothek im Erdgeschoss meines Wohnhauses und ich holte mir Berge von Kinderromanen und verschlang einen nach dem anderen. Noch lange danach habe ich die Kinderliteratur der Belletristik der Erwachsenen vorgezogen.

Nach der Matura

Nach fünf Jahren an der Höheren Schule für wirtschaftliche Frauenberufe in Linz legte ich 1974 die Matura mit Auszeichnung ab. 

Von August 1974 bis Juli 1975 arbeitete ich als Au-Pair-Mädchen bei einer französischen Familie mit drei Kindern: zuerst in deren Chalet in Sion (Schweiz), danach in Ville d'Avray (nahe Paris).  Neben Hausarbeit, Kochen und Kinderbetreuung besuchte ich täglich Französischkurse, die ich mit einer Prüfung an der Universität Sorbonne abschloss.

Im Herbst 1975 begann ich in Salzburg (siehe Bild): ein Studium: zunächst Anglistik und Romanistik, später Psychologie und Französisch. 

1977 starb meine Mutter praktisch mittellos. Ihren letzten Wunsch erfüllte ich, indem ich mein Studium fortsetzte und es 1982 mit der Promotion und guten Ergebnissen abschloss. 
  
Während meiner Studienzeit im Jahr 1978 heiratete ich einen Psychologiestudenten. Gemeinsam nahmen wir an Ausbildungen in Gruppendynamik und Gesprächstherapie teil. 


Nach dem Studium

Ab 1984 - 1988 half ich meinem Mann in seiner kleinen Psychotherapie-Praxis in Linz (siehe Bild). Telefonisch nahm ich mir auch zu Hause für Notfälle Zeit. Wöchentlich besuchte ich eine Supervisionsgruppe für Verhaltenstherapie, und gelegentlich wurde ich zu Vorstandssitzungen des Linzer Kinderschutzzentrums eingeladen.

Ab 1988, als "hauptberufliche" Mutter einer aufgeweckten Kinderschar, übernahm ich im "Homeoffice" die telefonische Terminvereinbarung und kurze Notbetreuungen der Klienten meines Mannes.  In jener Zeit kurierte ich mich von den Folgen einer missglückten Hypnose aus, die mir ein ungeübter Teilnehmer eines Hypnotherapieseminars verpasst hatte. 

Einige Jahre stand sonntags die Mithilfe bei der Essensausgabe für Obdachlose der Barmherzigen Schwestern in Linz auf meinem Plan. Gemeinsam mit zwei meiner Kinder nahm ich in der Musikschule an einer gemütlichen Mundharmonikagruppe teil.
Neben meiner Aufgabe der Betreuung eines siebenköpfigen Haushalts und meiner jugendlichen Kinder fing ich an, Texte der kleinen Therese von Lisieux privat neu zu übersetzen.

Seit 2004: Nach der Ehescheidung kehrte ich in das Linzer Wohnhaus meiner Kindheit zurück. Nun arbeitete ich zehn Jahre lang im Meinungsforschungsinstitut Imas in Linz. Mein Hobby war der Gesang in Linzer Kirchenchören, und in der Musikschule lernte ich Flöte und Tasteninstrumente. 

Seit meiner Pension widme ich mich vor allem einem Herzensprojekt: dem Schreiben von Kinderromanen. 



 


 

Bisher veröffentlichte Werke

 
Bisher erschienen sind: - Romane für junge Leser ab 10 bei Tredition:
- Durst nach echter Heimat - Halte durch, Miriam von Maria Jachin-Kay, Neuauflage als Gesamtband, Tredition 2025, ISBN: 978-3-384- 71872-3
- Pauli-Ass, in eine andere Welt entführt, von Maria Jachin-Kay,Tredition 2026, ISBN Hardcover: 978-3-384-81909-3; ISBN EPUB: 978-3-384-81910-9. 
Nur mehr in manchen Bibliotheken erhältlich sind: 
- Durst nach echter Heimat 1 - Halte durch, Miriam, von Maria Jachin-Kay, 2021 Tredition. ISBN: 978-3-347-27293-4; 
- Durst nach echter Heimat 2 - Vertrau auf den Talisman, Miriam, von Maria Jachin-Kay, 2021 Tredition, ISBN: 978-3-347-29355-7. 
Nur mehr wenige Exemplare verfügbar von: 
- Heilige Therese vom Kinde Jesus und vom Hl. Antlitz, Gedichte, Nachdichtung ", von Maria Kay, erschienen 2013, ISBN 978-3-200-02985-9; 
- Zeppelin und Severin, zwei Freunde aus verschiedenen Zeiten, von Maria Kay, Novum 2015, ISBN 978-3-99048-228-5 


Pseudonyme

 

Maria Jachin-Kay ist mein Künstlername und enthält meinen ursprünglichen Familiennamen Kay.  Unter dem Namen "Maria Kay" veröffentlichte ich meine ersten Bücher.

Da es viele Autoren namens "Kay" gibt, änderte ich später mein Pseudonym zu: "Maria Jachin-Kay". 
"Jachin“ hieß einst eine der beiden Säulen am Eingang des salomonischen Tempels, der von ca 950 bis 587 vor Christus existierte. Übersetzt aus dem Hebräischen bedeutet „Jachin“ so viel wie „Er (Gott) gründet“ oder „Er wird festmachen“.